Übersichtsplan

pEN 76

Wien (A), 2018

Das städtebauliche Entwicklungsareal pEN 76 befindet sich in Wien Penzing auf dem Areal der ehemaligen Siemensgründe – dem früheren Headquarter des Unternehmens.

Zum einen zeichnen sich die ehemaligen Siemensgründe durch ihre grüne „Insellage“ aus. Abgeschirmt von einer groß angelegten Blockrandstruktur findet sich eine parkartige Landschaft in Ruhelage. Gleichzeitig verfügen die oberen Geschosse über eine phantastische Aussicht weit über Wien und auf die Schlossanlage Schönbrunn.

Wohnen im Park

Das terrassenartig gestaffelte Grundstück mit den angrenzenden Grünanlagen und der alles umschließenden Blockrandbebauung erlaubt die Entwicklung einer lärmgeschützten Park- & Gartenanlage für alle Bewohner. Diese Qualität spiegelt sich in jedem einzelnen Baukörper auf ganz individuelle Art und Weise wieder.

EIN ENSEMBLE AUS 4 BAUWERKEN

Auf dem Bauplatz werden vier Bauwerke lt. dem derzeit gültigen Bebauungsplan der Stadt Wien platziert.

Jeder Baukörper wird einerseits der Qualität seiner Lage nach und andererseits entsprechend des zugrundeliegenden Vermarktungskonzepts durchgearbeitet.

So entsteht ein Ensemble aus individuellen Einzelbauwerken welche dennoch eine in sich geschlossene Einheit bilden:

 

  • Garden Frames

Der zentral gelegene H-Baukörper welcher sich durch seine lebendige Fassadenstruktur aus unterschiedlich ausformulierten Loggienrahmen und Balkonvorsprüngen vor jedem einzelnen Zimmer des Baukörpers auszeichnet.

  • Say Hello!

Das südliche gelegene Entreegebäude in den Park erinnert an italienischer Altstädte: bunte auskragende Jalousien und Balkone welche aufeinander zuzugehen scheinen bilden einen dichten, lebendigen und kommunikationsorientierten  Straßenraum.

  • ZickZack

Der direkte Nachbar von Say Hello! mit umlaufenden, ZickZack- förmigen Balkonplatten und verschiebbaren, großflächigen Screenelementen welche den Außenauftritt des Bauwerkes je nach Stellung der Screens verändern. Die Screens dienen dabei nicht nur als variabler Sicht- und Blendschutz sondern lassen auch das Wohnungsinnerer nach außen wachsen – es entsteht ein intimer, zeltartiger Innenraum auf dem Balkon

  • Serious

Das westliche Entreegebäude wird in Splitleveln organisiert und verfügt über großteils durchgesteckte Wohnungen welche zum Teil ebenso über mehrere Ebenen verfügen. Seine Fassaden sind durch großzügige Loggien geprägt. Diese können zu Wintergärten geschlossen werden.

ERSCHLIESSUNGSKONZEPT AUßENRAUM

Verschiedene Hotspots auf dem Grundstück (Passage, Spielplätze, Urban Gardening, etc.) sowie in der näheren Umgebung (Nahversorger, U-Bahn, Schule) werden durch ein Wegenetz verbunden. Die Hotspots sind dabei nicht nur Knotenpunkte, sondern lebendige Keimzellen für nachbarschaftliches Zusammenleben.

Der Unterschied zwischen nördlichem und südlichem Niveau wird an zwei Stellen überwunden:

Im Osten über eine Treppenanlage mit Lift, die den Terrassen der Außenraumgestaltung folgt. Die westseitige Durchwegung muss noch konzipiert werden (Nachbarschaftsprobleme).

Wichtig ist, dass man alle Ziele auf dem Bauplatz immer über unterschiedliche Wege erreichen kann.

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