Querschnitt
Längschnitt
Untergeschoss

Villa H

Graz (A), 2005

Das Haus bietet fast prototypisch eine Antwort auf die Bebaubarkeit von landschaftlich herausragenden Grundstücken: die Eigenschaften des Grundstückes werden mit dem Gebäude nicht zerstört, sondern durch die Art und Weise der Bebauung erst intensiviert und vollständig erlebbar gemacht.

Ein flach geneigter, schwebender Rahmen, der in einem leichten Südschwung dem Gelände folgt bildet das Haus. Der Rahmen, der die wesentlichen Wohnbereiche beherbergt, bildet durch Möblierung und geschickt gesetzte Wände verschiedenste Rhythmisierungen und Segmentierungen der schönen Aussicht. So wechselt im Durchschreiten des Hauses nicht nur die Richtung des Sonnenlichtes, sondern wandelt sich auch die Aussicht vom zentralen, urbanen, direkten Blick auf Graz im Wohnraum zu einem romantischen, natürlichen Blick auf grüne Hügel im Bereich des Badezimmers.

Das Haus benötigte drei Elemente zur Realisierung:

  1. Den völlig glatt gespachtelten und glänzend weiß gestrichenen Rahmen aus Beton.
  2. Den Boden und die Rückwand aus grobem Sandstein in größtmöglichem Format
  3. Die 80% der Außenwände, welche aus Glas bestehen.

Der Rahmen beherbergt die wesentlichen Wohnbereiche wie Eingangsbereich, Empfang, Küche, Essbereich, Schlafzimmer, Bad, Schrankraum und bildet die den Räumen vorgelagerte, überdachte Terrasse.

Der Sockel des Hauses bietet Platz für Kinder- und Gästezimmer sowie diverse Serviceeinrichtungen wie Weinkeller, Sauna oder Wintergarten.

Auf dem Dach des Gebäudes, direkt über dem Eingang schwebt ein zusätzlicher Raum, der einzig und allein dem meditativen Genuss der Aussicht gewidmet ist.

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